News Neues zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

 

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierte Wildschweine: 114 (31.10.2020)

31.10.20

Die Afrikanische Schweinepest ist nach Brandenburg nun auch in Sachsen nachgewiesen worden. Das Tier war am 27. Oktober geschossen und wurde zwei Tage später in der Landesuntersuchungsanstalt untersucht. Am Samstag bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut, dass das Tier infiziert sei.

30.10.2020:
Elf weitere ASP-Fälle amtlich durch das FLI bestätigt. Ein Fall liegt außerhalb der bisherigen Kernzone nahe des Ortes Klein Briesen.

28.10.2020:
Neun weitere ASP-Fälle im ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree.

27.10.2020:
Drei weitere ASP-Fälle amtlich bestätigt. Zwei im ersten Kerngebiet und eins im Kerngebiet des Landkreises Märkisch-Oderland.

23.10.2020:
Das FLI bestätigte fünf weitere ASP-Fälle in Brandenburg. Drei im Landkreis Oder-Spree und zwei in Märkisch-Oderland.

22.10.2020:
Sechs weitere Fälle von ASP im Wildschweinbestand in Brandenburg. Fundort liegen im Kerngebiet des Landkreises Oder-Spree.

21.10.2020:
Bei weiteren acht Wildschweinen im Landkreis Oder-Spree und einem in Märkisch-Oderland wird die ASP bestätigt.

20.10.2020:
Der amtliche Verdacht der ASP wurde bei einem weiteren Wildschwein im ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree bestätigt.

16.10.2020:
Weitere amtliche Bestätigung eines ASP-Falls im Wildschweinbestand im Landkreis Oder-Spree bestätigt. Der Fundort liegt im ersten Kerngebiet.

14.10.2020:
Vier weitere Fälle in Brandenburg durch das FLI bestätigt (2 im LK Oder-Spree; 1 im LK Spree-Neiße und 1 im LK Märkisch-Oderland)

12.10.2020:
Weitere zehn Fälle der ASP bestätigt: Acht im Landkreis Oder-Spree und zwei im Landkreis Spree-Neiße. Alles Funde befanden sich im ersten Kerngebiet.

09.10.2020:
FLI bestätigt: Zwei weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest. Im bisherigen Kerngebiet der Landkreise Oder-Spree und Spree-Neiße.

08.10.2020:
Drei weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bestätigt. Zwei davon im Landkreis Oder-Spree und einen im Landkreis Märkisch-Oderland. 

07.10.2020:
Ein weiterer Fall von Afrikanischer Schweinepest bei einem Wildschwein in Brandenburg

03.10.2020:
Verdacht der ASP bei drei weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt.

02.10.2020:
Sechs weitere Fälle der ASP im ersten Kerngebiet bestätigt.

01.10.2020: Das FLI bestätigte zwei weitere ASP-Fälle in Brandenburg.

30.09.2020: Feststellung der ASP bei einem erlegten Frischling im Landkreis Märkisch-Oderland. Außerdem hat das FLI hat einen neuen Fall der ASP im Wildschweinbestand im bisherigen Restrikitonsgebiet bestätigt.

26.09.2020: Das FLI bestätigt einen weiteren Fall der ASP nahe Neuzelle.

25.09.2020: Ein weiterer Fall der ASP im Schwarzwildbestand im Landkreis Oder-Spree bestätigt.

25.09.2020: Das FLI bestätigte zwei weitere ASP-Fälle in Brandenburg.

24.09.2020: Das FLI hat drei weitere Fälle der ASP gemeldet.

23.09.2020: Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt neun weitere Fälle der ASP im Landkreis Oder-Spree

21.09.2020: Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt: Sieben weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg (LOS).

18.09.2020: Das FLI bestätigt weitere sechs Fälle im Landkreis Oder-Spree (LOS).

17.09.2020: Das FLI bestätigt einen weiteren Fall der ASP.

16.09.2020: Vier Schwarzwildkadaver und ein krank erlegtes Wildschwein sind laut FLI ebenfalls Positiv getestet worden. Gefunden wurden diese im Nachbarkreis Oder-Spree. Damit ist mittlerweile die ASP in zwei Landkreisen in Deutschland ausgebrochen.

10.09.2020: Das FLI bestätigt den ersten Ausbruch der ASP in Deutschland im Landkreis Spree-Neiße.

 

Erste epidemiologische Untersuchungsergebnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts haben nun bereits die erste Juli-Hälfte als Zeitraum ergeben. Zunächst sei am 10. September bundesweit der erste Verdachtsfall vom Nationalen Referenzlabor amtlich bestätigt worden, sagte Brandenburgs Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des Landeskrisenstabes, laut Mitteilung vom Donnerstag. Mit den am 25. September bekannt gewordenen vier Skelettfunden, die bereits etwa acht bis zehn Wochen gelegen haben mussten, verschiebe sich nun der Zeitpunkt der Seucheneinschleppung.

Die Fallwildsuche im gefährdeten Gebiet sei derzeit oberstes Gebot und werde gezielt und koordiniert mit Hochdruck fortgesetzt, sagte Heyer-Stuffer. Das sei notwendig, um die tatsächliche Ausdehnung des Infektionsgeschehens genau ermitteln zu können. «Wir stehen am Anfang dieser Tierseuche», sagte sie.

Bisher wurden 38 infizierte Wildschweine in Brandenburg amtlich bestätigt. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine fast immer tödlich.

Was bedeutet die ASP für den Wildbretliebhaber?

Prinzipiell ist die Visruserkrankung nur für Schweine gefährlich und um sie zu schützen, muss die weitere Ausbreitung gestoppt werden. Dazu werden Abriegelungsmaßnahmen für die Land- und Forstwirtschaft im betroffenen Gebiet eingeleitet und die Jagd dort beschränkt.

Für den Bezug unserer Waren, die wir wiederum aus dem Thüringer Saalewald beziehen, besteht derzeit keine Einschränkung. Bisher gab es hier kein Nachweis der Virusinfektion bei Wild- oder Hausschweinen. Schwarzwild darf und kann weiterhin vermarktet und verzehrt werden. 

In Brandenburg soll durch die Abriegelungsmaßnahmen die Ausbreitung gestoppt werden.

Sollte es zum Nachweis der ASP auch in unserer Region kommen, kann die Jagd aller Tierarten wohlmöglich untersagt werden und sich auch unsere Vorräte irgendwann erschöpfen.

Wir hoffen, dass nicht dazu kommen wird.

Das Team des Wildbrethandels Schloß Eichicht hält Sie auf dem Laufenden!

 

Quelle: djv

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