News Neues zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Deutschland: 197 (05.12.2020)



Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Brandenburg: 307

 

Fundort Anzahl
Landkreis Spree-Neiße 20
Landkreis Oder-Spree 190
Landkreis Märkisch-Oderland

97

 

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Sachsen: 15

 

Fundort Anzahl
Landkreis Görlitz 15

 

                                                                                                                                                           Stand 28.12.2020

 

Erste epidemiologische Untersuchungsergebnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts haben nun bereits die erste Juli-Hälfte als Zeitraum ergeben. Zunächst sei am 10. September bundesweit der erste Verdachtsfall vom Nationalen Referenzlabor amtlich bestätigt worden, sagte Brandenburgs Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des Landeskrisenstabes, laut Mitteilung vom Donnerstag. Mit den am 25. September bekannt gewordenen vier Skelettfunden, die bereits etwa acht bis zehn Wochen gelegen haben mussten, verschiebe sich nun der Zeitpunkt der Seucheneinschleppung.

Die Fallwildsuche im gefährdeten Gebiet sei derzeit oberstes Gebot und werde gezielt und koordiniert mit Hochdruck fortgesetzt, sagte Heyer-Stuffer. Das sei notwendig, um die tatsächliche Ausdehnung des Infektionsgeschehens genau ermitteln zu können. «Wir stehen am Anfang dieser Tierseuche», sagte sie.

 

Was bedeutet die ASP für den Wildbretliebhaber?

Prinzipiell ist die Visruserkrankung nur für Schweine gefährlich und um sie zu schützen, muss die weitere Ausbreitung gestoppt werden. Dazu werden Abriegelungsmaßnahmen für die Land- und Forstwirtschaft im betroffenen Gebiet eingeleitet und die Jagd dort beschränkt.

Für den Bezug unserer Waren, die wir wiederum aus dem Thüringer Saalewald beziehen, besteht derzeit keine Einschränkung. Bisher gab es hier kein Nachweis der Virusinfektion bei Wild- oder Hausschweinen. Schwarzwild darf und kann weiterhin vermarktet und verzehrt werden. 

In Brandenburg soll durch die Abriegelungsmaßnahmen die Ausbreitung gestoppt werden.

Sollte es zum Nachweis der ASP auch in unserer Region kommen, kann die Jagd aller Tierarten wohlmöglich untersagt werden und sich auch unsere Vorräte irgendwann erschöpfen.

Wir hoffen, dass nicht dazu kommen wird.

Das Team des Wildbrethandels Schloß Eichicht hält Sie auf dem Laufenden!

 

Quelle: djv

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